die eu-gebäuderichtlinie für wohngebäude wird in deutschland ab 01.07.2008 umgesetzt. für nicht- wohngebäude im bestand ab 01.07.2009. neue nicht- wohngebäude müssen bereits nach der enev 01.10.2007 energetisch bewertet werden. sicher ist, dass bei einem nutzerwechsel - also verkauf, verpachtung oder neuvermietung - ein energieausweis vorliegen muss. dieser ausweis soll den neuen nutzer über die effizienz des gebäudes informieren und es bundesweit vergleichbar machen, ähnlich der effizienzklassen bei elektrogeräten wie kühlschränke oder waschmaschinen.

für die ausführung wird es mehrere varianten geben: 
für sehr große gebäude mit vielen wohneinheiten (mehr als vier) können energieausweise anhand des tatsächlichen verbrauchs erstellt werden. sind die gebäude kleiner, würde das verhalten der bewohner oder ein leerstand die ergebnisse aber zu sehr beeinträchtigen. aus diesem grund muss dort der energiebedarf ermittelt werden: er wird also berechnet.

dadurch entstehen zwar kosten, als hausbesitzer hat man aber letztlich einen deutlichen vorteil dadurch: man erfährt nicht allein wieviel energie verbraucht wird, sondern auch wodurch. inhalt des energieausweises werden auch empfehlungen sein, wie der verbrauch vermindert werden kann. die "energieberatung light" ist also inklusiv.

bei hohem energieverbrauch oder anstehenden sanierungen am gebäude oder der heizung fehlt häufig fachlicher rat. das bundesministerium für wirtschaft und arbeit bafa unterstützt hauseigentümer an dieser stelle und fördert die energieberatung vor ort:
ein unabhängiger, staatlich anerkannter ingenieur nimmt das gebäude vor ort in augenschein und nimmt dessen schwachstellen auf. anschliessend wird das gebäude in seinem energieverbrauch berechnet und, darauf aufbauend, ein individuelles konzept zur verringerung des energieverbrauchs erstellt. zu diesem konzept gehört neben der maßnahmenbeschreibung auch eine kostenschätzung mit seriöser wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

das ganze mündet in einen umfassenden beratungsbericht, der ihnen in einem abschließenden beratungsgespräch ausführlich erklärt wird.

die detaillierte und arbeitsaufwändige beratung gibt es natürlich nicht umsonst. da aber auch der bund interesse an einer sparsamen energieverwendung hat, beteiligt sich der staat mit einem zuschuss an den beratungskosten.
ihr kostenanteil als beratungsempfänger richtet sich nach der anzahl der im gebäude vorhandenen wohneinheiten, die beantragung des zuschusses erfolgt durch den energieberater:

förderbedingung ist, dass die baugenehmigung für ihr wohngebäude vor dem 01.01.1984 (in den neuen bundesländern vor dem 01.01.1989) erteilt wurde und das wohngebäude überwiegend zu wohnzwecken genutzt.


bauen ist vertrauenssache
unsere leistungen von der beratung bis zur realisierung

  • beratung bei altbausanierung / bafa energieberatung - vor - ort
  • nachweise für förderprogramme / energie - einsparung / CO2 - reduzierung
  • wohngebäude - energieausweis (ab 01.07.2008 pflicht)
  • nicht - wohngebäude - energieausweis nach din 18599 
  • kfw 40 - / kfw 60 + enev - nachweise für fördermittelbeantragungen
  • energetische einschätzung von immobilien / zu erwartende heizkosten
  • energetische und wirtschaftliche heizsystemvergleiche
  • beratung zur strom- und energiekostenreduzierung
  • blower door - test / luftdichtheitsnachweis nach enev 2007 / din 4108-7 / en 13829
  • energie - effiziente heizungstechnik / solartechnik, photovoltaik, wärmepumpen

  • oftmals fehlen zeichnungen und technische berechnungen. sind  keine  unterlagen von ihrem gebäude vorhanden, dann übernehmen wir auch  gerne das gebäudeaufmass im bestand für sie


    Neubau des eigenen Wohn- und Geschäftshauses in Balingen


    Erweiterung eines Möbelhauses in Reutlingen
     


    Neubau eines Möbelhauses in Balingen


    Neubau Einfamilienhaus mit Kleintierklinik
     


    Umbau, Erweiterung und Aufstockung einer ehemaligen Textilfabrik zu einem Wohn- und Geschäftshauses in Balingen
     


    Neubau eines Autohauses in Balingen

    der energieausweis ist da

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    energieausweis für wohn- und nichtwohngebäude